
osteopathie
Die Osteopathie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit. Bewegung, Nervensystem, Organe, Faszien und Gewebe stehen in enger Verbindung und beeinflussen sich gegenseitig.
Entstehen Spannungen oder Bewegungseinschränkungen, kann der Körper diese häufig über längere Zeit ausgleichen. Erst wenn die natürlichen Regulationsmechanismen an ihre Grenzen kommen, entstehen oftmals Schmerzen, funktionelle Beschwerden oder ein anhaltendes Ungleichgewicht. Deshalb steht in der Osteopathie nicht nur das einzelne Symptom im Mittelpunkt, sondern die Frage nach den möglichen Ursachen und körperlichen Zusammenhängen.
In meiner Praxis für Osteopathie in Speyer begleite ich Erwachsene, Schwangere, Säuglinge und Kinder mit einem ganzheitlichen und individuell abgestimmten Behandlungskonzept.

Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Form der manuellen Medizin, die den Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet.
Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, Spannungen, Bewegungseinschränkungen und funktionelle Ungleichgewichte im Körper wahrzunehmen und die natürliche Regulation des Organismus zu unterstützen. Dabei arbeitet die Osteopathie ausschließlich mit den Händen. Beweglichkeit spielt hierbei eine zentrale Rolle. Denn nur Gewebe und Strukturen, die frei beweglich sind, können langfristig gesund funktionieren. Einschränkungen können sich aus osteopathischer Sicht über Faszien, Muskeln, Gelenke, Organe oder das Nervensystem auf andere Bereiche des Körpers auswirken und dort Beschwerden verursachen.
Deshalb wird nicht nur der Ort der Schmerzen betrachtet, sondern immer der Mensch als Ganzes.
Der ganzheitliche Ansatz der Osteopathie
Der Körper besitzt die Fähigkeit, viele Belastungen über lange Zeit zu kompensieren. Stress, Verletzungen, Fehlhaltungen, Operationen, emotionale Belastungen oder chronische Spannungszustände können diese Anpassungsfähigkeit jedoch beeinflussen.
Die Osteopathie versucht, funktionelle Zusammenhänge im Körper besser zu verstehen und mögliche Ursachen von Beschwerden zu erkennen.
Dabei stehen unter anderem folgende Bereiche in enger Verbindung:
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Bewegungsapparat
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Faszien und Gewebe
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Nervensystem
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Organsysteme
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Atmung und Spannungssysteme
In der osteopathischen Behandlung werden diese Zusammenhänge individuell betrachtet und in die Therapie integriert.

der Osteopathie
die drei bereiche
DIE Parietale Osteopathie
beschäftigt sich vor allem mit Muskeln, Gelenken, Faszien und dem Bewegungsapparat. Sie kommt häufig bei Rücken-, Nacken-, Gelenk- oder Spannungsthemen zum Einsatz.
DIE viszerale Osteopathie
bezieht die inneren Organe und deren Beweglichkeit mit ein. Organe stehen über Faszien und nervale Verbindungen in engem Kontakt mit anderen Körperstrukturen und können funktionelle Spannungen beeinflussen.
DIE craniosacrale Osteopathie
betrachtet insbesondere den Bereich von Schädel, Nervensystem und Kreuzbein. Sie arbeitet mit sehr feinen und ruhigen Techniken und wird häufig als besonders sanft wahrgenommen.